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Jazzpodium 03/ 09

„Mit dem Geist der Vergangenheim flirtet auch das Quartett Hotel Bossa Nova um die Sängerin Liza da Costa. Auf 50 Jahre Erfolgsgeschichte konnte diese Musik tanzbarer Melancholie im vergangenen Jahr zurückblicken. Und sie hat offenbar noch Zukuntspotential.Denn 11 der 12 Songs des Albums ‚Supresa‘ hat das Quartett selbst geschreiben, und man könnte schwören authentisch Samba und Fado zu hören. Doch Überraschung: Die vier Hotel-Angestellten stammen allesamt aus Deutschland und sind beschaulichen Wiesbaden zu Hause. Ihre Musik jedoch ist eine blitzsaubere Wellness-Oase, in der auch ein Brasilianer ohne Bedenken seinen Caipirinha trinken würde.“
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Jazzthetik: 02/ 09

„Die Clubmusik-Variante der Bossa, Nu Bossa genannt, bekommt auf deren CD Surpesa, so scheint es, eine akustische Variante mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang: Etwa

Nova Nu Bossa Nova sozusagen?“… „Es handelt sich jedenfalls um eine sehr tanzbare, jazzige Bossa mit gehörigem Drive. Sängerin Liza da Costa hat eine klare, hohe und intensive Stimme und sie kann auch scatten. Gitarrist Tilmann Höhn jazzt zudem manchmal wie ein Weltmeister“…“Fröhlich geht es zu im Hotel Bossa Nova, nicht so cool-introvertiert wie in der klassischen Bossa. Das Highlight ist jedoch das besinnliche, arabisch klingende Stück

‚Al-Oud‘. Es geht also auch anders, und die Band tat gut daran, nicht wie üblich, die ganzen Klassiker der Bossa Nova runterzuspielen.“
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Blue Rhythm-Beilage Jazzthing #39 Frühjahr 09

„Eine gelungene Hommage an den Flirt zwischen Jazz und Samba, die internationale Vergleiche nicht scheuen muss.“
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Zeitung: Rüsselsheimer Echo vom 2. Februar 2010

Sonnenschein im Schneegestöber
Konzert: Die Band ,,Hotel Bossa Nova” bringt brasilianische Wärme auf die Jazzcafé-Bühne im ,,Rind” von Jan Stich

„Hotel Bossa Nova“ kamen bei ihrem Konzert im „Rind“ so gut an, dass die über 100 Zuhörer minutenlang applaudierten.

Wenn der Winter sich schneeweiß bis in den Februar zieht, ist es ein willkommener Lichtblick, wenn das Jazzcafé zum Saisonabschluss Ende Januar für einen Abend die Sommersonne ins Programm setzt. Zum vierten Mal in Folge hat Christian Vogt das ,,Hotel Bossa Nova” zum Finale auf die Bühne gebeten, und wieder einmal war das Kulturzentrum ,,Rind” ausverkauft.

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Zeitung Main Spitze vom 2. Februar 2010
Hochzeit von Bossa und Fado. Von Klaus Mümpfer

KONZERT Quartett überzeugt im Rind

Es liegt an diesem Abend beim “Jazzcafé” im Rüsselsheimer Kulturzentrum “das Rind” an der winterlichen Kälte und ist nicht Absicht, dass die Sängerin Liza da Costa, wie einst Maria Severa, die Begründerin der weiblichen Fadista-Tradition, mit dramatisch drapiertem schwarzen Schal die Bühne betritt. Gewollt ist dagegen, dass in diesem Konzert der Formation “Hotel Bossa Nova” der brasilianische Bossa sich mit dem portugiesischen Fado vermählt.

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Jazzpodium 03/ 09

„Mit dem Geist der Vergangenheim flirtet auch das Quartett Hotel Bossa Nova um die Sängerin Liza da Costa. Auf 50 Jahre Erfolgsgeschichte konnte diese Musik tanzbarer Melancholie im vergangenen Jahr zurückblicken. Und sie hat offenbar noch Zukuntspotential.Denn 11 der 12 Songs des Albums ‚Supresa‘ hat das Quartett selbst geschreiben, und man könnte schwören authentisch Samba und Fado zu hören. Doch Überraschung: Die vier Hotel-Angestellten stammen allesamt aus Deutschland und sind beschaulichen Wiesbaden zu Hause. Ihre Musik jedoch ist eine blitzsaubere Wellness-Oase, in der auch ein Brasilianer ohne Bedenken seinen Caipirinha trinken würde.“
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Jazzthetik: 02/ 09
„Die Clubmusik-Variante der Bossa, Nu Bossa genannt, bekommt auf deren CD Surpesa, so scheint es, eine akustische Variante mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang: Etwa “Nova Nu Bossa Nova sozusagen?“… „Es handelt sich jedenfalls um eine sehr tanzbare, jazzige Bossa mit gehörigem Drive. Sängerin Liza da Costa hat eine klare, hohe und intensive Stimme und sie kann auch scatten. Gitarrist Tilmann Höhn jazzt zudem manchmal wie ein Weltmeister“…“Fröhlich geht es zu im Hotel Bossa Nova, nicht so cool-introvertiert wie in der klassischen Bossa. Das Highlight ist jedoch das besinnliche, arabisch klingende Stück.

‚Al-Oud‘. Es geht also auch anders, und die Band tat gut daran, nicht wie üblich, die ganzen Klassiker der Bossa Nova runterzuspielen.“
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Blue Rhythm-Beilage Jazzthing #39 Frühjahr 09
„Eine gelungene Hommage an den Flirt zwischen Jazz und Samba, die internationale Vergleiche nicht scheuen muss.“

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Wiesbadener Kurier vom 18.04.2009
Bossa Nova neu erfunden
Von Peter Müller
Liza da Costa vor dem Auftritt mit ihrer Latin-Jazz-Band im Walhalla
Eine Wiesbadener Latin-Jazz-Formation, die mit ihrem wohligen Mix aus Samba, Bossa, Fado und Cool Jazz ein neues Kapitel der brasilianischen Populärmusik schreibt? Was zunächst wie widersprüchlich klingt, wird schon beim ersten Einhören in das aktuelle Album “Supresa” von einem Glückshormon-Tsunami weg gespült. Die “Überraschung”, die der Titel verheißt, stellt sich aber wohl nur dann ein, wenn man das mit grandiosen Cover-Versionen von Gilberto, Jobim und Co. bestückte Debüt der “Hoteliers” verpasst hat. Was Liza da Costa und ihre Mannen auf “Ao vivo” versprochen haben, lösen sie nun mit eigenen Songs ein. Die überzeugenden Argumente: Großartige, zeitlose Arrangements und eine so entwaffnend natürliche wie brillante Frontfrau, die in ihrer x-ten Karriere endlich in einer Musik angekommen ist, “in der sie sich zu Hause fühlt”.

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60 Minuten eleganteste Schwerelosikeit sind garantiert. Man muss kein Jazz-Experte oder Bossa-Afficionado sein, um diese Musik zu lieben.“

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Männer Magazin 01/09

„…und schufen damit etwas, was den meisten Bossa-Interpreten of nicht gelang:
Autentizität. So befreit und entfesselt, zugleich schlüssig und souverän klang schon lange
kein modernes Jazzalbum mehr. Schöne Mucke!“
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Pforzheimer Zeitung am 25.1.2010 von Eckehard Uhlig

Verschmelzung von Samba und Jazz im Osterfeld

PFORZHEIM. Extreme Lautstärken und emotionale Ausbrüche sind verpönt, das Feuer der originären Samba bleibt im poetischen Gehalt untergründig glühend zurückgestaut. Mit Spielfreude und gehörigem Drive präsentierte das Ensemble „Hotel Bossa Nova“ im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld seine Musik.

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Hilpoltsteiner Zeitung 03. Juli.2009

Gänsehaut-Feeling am Strand
«Hotel Bossa Nova« nahm die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise
Gänsehaut-Feeling am Strand von Harald Berthel

ROTH – Aus der Not kann eine Tugend werden. Gezwungen durch die Umbaumaßnahmen in der Rother Kulturfabrik muss das Team mit seinen Veranstaltungen ausweichen und andere Spielorte finden. Für das Konzert von Hotel Bossa Nova gelang dies vortrefflich. Die Seebühne bot eine perfekte Kulisse für dieses hochkarätige Konzert.

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Südkurier: Region Bodenseekreis, Friedrichshafen vom 2. Juni 2009

>Rettung für den Bossa Nova von Harald Ruppert

Der Kulturverein Caserne hat im Theater Atrium seine Veranstaltung des Jahres hingelegt. Geboten wurde ein Konzert von Liza da Costa mit Bossa Nova Hotel.

„Das ist ja eine ganz Liebe“: Schon vor dem ersten Lied hatte Liza da Costa im Theater Atrium das Publikum für sich eingenommen.
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Letmeentertainyou.de, 03/ 09
…bringen mit ihrem zweiten Album „Supresa“ das Lebensgefühl Brasiliens nach Deutschland. Der Titel „Corcovado“ bleibt dabei der einzige Bossa-Bova-Klassiker, den das Quartett neu interpretiert. Alle anderen Titel stammen aus eigener Feder und klingen doch so zeitlos, als würden sie aus dem brasilianischen Songbook stammen. Der Frühling kann kommen – Hotel Bossa Nova sorgen schon mal für den passenden Soundtrack!”

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Tschibo Magazin vom 28. Feb. bis 6. Maerz 2009
“Genau der richtige Sound fuer die Praesentation der
Fruehjahrskollektionen auf den Catwalks:,,Supresa”‘
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Zeitschrift Living am 3.4.09

….“Supresa ist eines dieser Alben, die so facettenreich und farbenfroh sind, dass man es mit einem Mal kaum erfassen kann. Rund um den Jobim-Klassiker ‚Corcovado‘, die einzige Fremdkomposition des Albums, entspinnt die Band ihr ganz eigenes Bossa-Nova-Universum. Dabei strahlt allein die Musik immer wieder das pure Glücksgefühl aus, was vielleicht auch daraus resultiert, dass Hotel Bossa Nova sich nicht nur künstlerisch ganz zwanglos bewegen und entfalten. Die vier Freunde sind ihre eigenen Manager und Produzenten; alle wichtigen Entscheidungen werden paritätisch gefällt; der kreative Impetus des Quartetts lässt durchaus Reibungen zu. Das kann nur fruchtbar sein. Zumal das Resultat ganz für sich spreicht: So befreit und entfesselt, zugleich schlüssig und souverän, klang schon lange kein modernes und wegeweisendes Bossa-Nova-Album mehr. Fazit im Hier und Jetzt: Mit ‚Supresa‘ gehört Hotel Bossa Nova die Zukunft.“
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Westfalen-Blatt am 25.2.09
…“Mit der Zeit und vor allem mit wachsender Konzerterfahrung haben Hotel Bossa Nova den feinen Verästelungen des Genres und seinen Affinitäten zu anderen musikalischen Bereichen
nachgespürt. Daraus hat sich mit ‚Supresa‘ ein Album der fließenden Bewegungen entwickelt, und das nicht nur, weil der Auftaktsong ‚Aguas‘ dazu aimiert, sich glückstrunken in die Wellen zu stürzen……Den verschlungen scheinenden Weg von der spanischen Gitarre bis zum frei schwebenden Scat-Gesang, vom Flamenco bis zum Jazzrock nehmen Hotel Bossa Nova mit Bravour….Mühelos verknüpfen sie europäische und lateinamerikanische Musikkulturen zu einer erfrischenden Einheit. Auch die Lust am Spiel, am Verspielten und an der Improvisation ist hier in jedem Moment spürbar.“
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Plärrer, Nürnberg 3/ 09

„Wer wissen will, wie es sich anhört wenn Jazz und Bossa Nova eine kongeniale Einheit bilden, der wird mit dem zweiten Album von Hotel Bossa Nova rundum zufrieden sein….Sie sind aus dem Schatten der Klassiker gesprungen und haben mit diesen zwölf neuen Stücken eine eigene musikalische Sprache gefunden. Dazu gehörte auch, sich als Migrantin mit der eigenen Multikulti-Zerrisseneit lyrisch auseinanderzusetzen….magisch und zeitlos. Eine gelungenen Hommage an den Flirt zwischen Jazz, Chanson & Samba.“
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cd-kritik.de 3/09

“Hotel Bossa Nova” überzeugt mit einer ungleich einfallsreicheren, entwaffenden Melange aus Bossa Nova, Jazz, Samba und Latinpop. Selbst auf die saudade des portugiesischen Fado möchte die Band verweisen, doch tatsächlich liegt ihre Stärke im rhythmischen Groove, bei dem Sonntags Kontrabass eine auffallend dominante Rolle spielt. Auch die Gitarre wechselt die Stile regelmäßig: Höhn sind südamerikanische Rhythmen offenbar ebenso vertraut wie Jazz und sogar Flamenco.
Luiza da Costa, einer in Deutschland groß gewordenen Portugiesin, überragt zudem mit einem Timbre, das weit weniger zart und zerbrechlich wirkt als viele ihrer brasilianischen Kolleginnen, gut vorstellbar, dass sie sich auch in Richtung Soul und Blues weiterentwickeln könnte.
So ist es die latin-beseelte Spielfreude der vier Mitteleuropäer, die den enormen Unterhaltungswert von “supresa” ausmacht, das fast ausnahmslos aus eigenen - überraschend temporeichen - Songs besteht. Lediglich vor dem unverwüstlichen Bossanova-Klassiker “Corvocado” konnten auch da Costa & Co. nicht halt machen, schließlich ist die Jobim-Komposition ein Schlüsselstück des Genres. Wunderbar anzuhören, wie souverän Hotel Bossa Nova den Klassiker in ihr eigenes Repertoire mit seinem besonderen Stil einbinden.“
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sound-and-image.de 02/09
Rechtzeitig zum 50. Geburtstag des Bossa Nova haben die vier Musiker vom „Hotel Bossa Nova“ ihr Debut „Supresa” auf den Markt gebracht und in der Tat ist dies eine Überraschung der positiven Art. Dem in die Jahre gekommenen Bossa Nova haben die vier ein grooviges Album abgerungen, das zwar irgendwie altvertraut, trotzdem aber nach locker intonierter Innovation klingt. Den Hauptverdienst daran darf sich sicherlich die Sängerin Liza da Costa auf Fahnen schreiben, denn die Tochter eines Inders und einer Portugiesin hält dank ihrer geschmeidigen Glanzvorstellung vordergründig sämtliche Strippen in ihren Händen und macht sich so zu einer unersetzbaren Hotel-Chefin. Ihre Mitmusiker an Bass, Schlagzeug und Gitarre unterstützen sie nach dabei allen Regeln der Kunst und es ist schon erstaunlich, mit welchem Einfühlungsvermögen sie das brasilianische Klang-Korsett um die Cantora schnüren. Sämtliche Songs wurden in hessischer Gemeinschaftsarbeit geschrieben und geben verblüffend echt die südamerikanische Authentizität wieder. Unterstützt wird das Quartet von weiteren fünf Gastmusikern und so erweitert sich der Instrumentenkreis um Akkordeon, Rhodes und Flöte sowie um vokalen Beistand. Alles in allem ein sehr sauber, adrett und jazzig produziertes Werk, das für ein in Deutschland produziertes Album ziemlich tropisch rüberkommt.“
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laut.de 02/ 09

Man muss sich schon sehr viel Mühe geben, um diesem Bandnamen nicht die entsprechende Musikrichtung zuordnen zu können. “So befreit und entfesselt, schlüssig und souverän klang schon lange kein modernes Bossa Nova-Album”, heißt es zu recht über “Supresa”.
Den Hype um den runden Geburtstag des Bossa Nova warten die Wiesbadener Hoteliers geschickt ab. “Supresa” erblickt 2009 das Licht der Welt, das ist der Bossa schon 51 und die Veröffentlichungswelle zum Thema ebbt ab. Genau der richtige Zeitpunkt also, um mit einer haushohen Latinwelle Europa zu überfluten.
Denn, dass sich Hotel Bossa Nova mit Leib und Seele dem Bossa Nova verschrieben hat, quillt aus jeder Note. Auf ihrem Zweitling bannt die junge Band eine geballte Ladung frischer Latin-Munition, die einem exklusiven brasilianischen Feuerzauber verdammt nahe kommt und die Zukunft des Bossa Nova kreativ und mitgestaltet.

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Mainspitze vom 27.1.2009

Leichtfüßiges Fundament
“Jazzcafé Spezial” mit dem Latin-Projekt “Hotel Bossa Nova” im “Rind”

RÜSSELSHEIM. “Spätestens nächstes Jahr sehen wir uns ja wieder!” - Dass es auch im Januar 2010 wieder ein Konzert mit “Hotel Bossa Nova” im “Rind” geben wird, schien am Sonntag für Frontfrau Liza da Costa bereits festzustehen. Warum auch nicht, sprach beim “Jazzcafé Spezial” mit dem Latin-Projekt der in Rüsselsheim aufgewachsenen Sängerin doch nicht nur der restlos gefüllte Saal für eine erneute Auflage des jährlichen Gastspiels. Zum dritten Mal bereits stattete da Costa mit ihrem hochklassig besetzten Quartett der “Jazzfabrik”-Reihe einen Besuch ab und gab in den zwei Sets auch einen Vorgeschmack auf das am 27. Februar erscheinende zweite Album der Band.

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Zeitung: Rüsselsheimer Echo vom 23.1.2009 von Heiko Weissinger

Von Partymusik zum Arte-Kulturtipp
Porträt: Die zwei Leben der früheren „Captain Jack“-Sängerin Liza da Costa – Am Sonntag mit „Hotel Bossa Nova“ im „Rind“

Zwei Welttourneen mit über 500 Auftritten in ganz Europa, USA und Asien, bis zu 70 000 Konzertbesucher pro Abend, sechs Millionen verkaufte Alben, 14 Mal mit Platin und Gold dekoriert, Auftritte bei Stefan Raab, in der „Bravo Supershow“, bei „The Dome“ und im ZDF-Fernsehgarten – das Leben der in Rüsselsheim aufgewachsenen Liza da Costa hätte Mitte der neunziger Jahre kaum schillernder sein können. Als weiblicher Part des Hit-Duos „Captain Jack“ war die heute Vierzigjährige einem Millionenpublikum immerhin so gut bekannt, dass sie noch 2004 bei der Wahl des Fernsehsenders RTL II zur schönsten Frau der neunziger Jahre hinter der mexikanischen Schauspielern Salma Hayek Platz zwei belegte. Doch nach drei Jahren im Rampenlicht, die körperlich bis an die Grenze der Belastbarkeit gingen, folgte 1998 der Ausstieg aus dem Partymusik- und Dancefloor-Duo, das – mit dem 2005 verstorbenen Sänger Franky Gee alias Francisco Gutierrez – Top-Ten-Hits wie „Drill Instructor“ und „Captain Jack“ hatte.

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Zeitung: Allgemeine Zeitung, Mainz vom 19.11.2008

fb. Ende der Fünfziger Jahre machte die brasilianische Bossa-Nova-Welle weltweit Furore, als in Radio und Jazzbars Astrud Gilbertos “Girl from Ipanema” erklang. Die Verbindung von Samba-Rhythmen und der brasilianischen Volksmusik Choro mit dem amerikanischen Cooljazz galt schnell als Inbegriff der Lounge- oder gar Fahrstuhlmusik, bei der man die Gedanken an sonnige Sandstrände schweifen lassen konnte. Diesem Klischee sowohl zu entsprechen, als auch handfeste musikalische Argumente entgegenzusetzen, ist Ziel des Wiesbadener Quartetts “Hotel Bossa Nova.”

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Zeitung: Hockenheimer Tageszeitung vom 29.10.2008

Von Mathias H. Werner

Viel zu kurze Nacht mit „Hotel Bossa Nova“

Ein ganz besonderes Leben wird der Region um den Zuckerhut zugeschrieben, mit besonders viel Energie und Freude am Sein. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass in Brasilien selbst BAFög-Studenten zu den reichen zählen, weniger verwunderlich angesichts des erfrischend jungen Altersschnitts: Nur 6 % der über 186 Millionen Brasilianer ist über 65 Jahre alt.

Einer der bekanntesten Exportschlager dieses mit Armut und Reichtum ringenden Landes ist die Musik: Einer der bekanntesten Vertreter dabei ist die „brasilianische Variante des Jazz“, der „Bossa Nova“.

Eine Mischung aus nordamerikanischem Jazz und südamerikanischen und afrikanischen Rhythmen, die unweigerlich ins Blut und in die Beine geht.

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Zeitung: Mainspitze vom 29.01.2008

Die Kraft einer durchtanzten Sambanacht
“Hotel Bossa Nova” bestreitet im ausverkauften “Rind” ein umjubeltes “Jazzcafé Spezial”

Von
Nadja Salameh

RÜSSELSHEIM Wenn das “Rind” zu einem “Jazzcafe Spezial” einlädt, kann man sich auf etwas Besonderes aus der Jazz-Szene freuen. Die Band “Hotel Bossa Nova” sorgte vor ausverkauftem Haus mit einer Mischung aus Samba und Cool Jazz mit portugiesisch gesungenen Songs für einen heißen, quirligen und mitreißenden Abend.

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