wolfgang stamm*
Nach 3 Jahren Bossa Nova fühle ich mich eigentlich immer noch eher als Anfänger dieser Musik. Das spricht eigentlich sehr für den Bossa, zeigt es doch wie vielschichtig er ist. Die Band hat einen eigenen Klang entwickelt, jeder von uns hat einen Platz im Gefüge
gefunden und wunderbarerweise hat uns der Forschungsdrang immer noch nicht verlassen, im Gegenteil…
Wir haben versucht ein paar Grenzen des Bossa Nova auszuloten, sind vieleicht auch hier und da mal über diese Grenzen hinausgegangen indem wir mit anderen Stilistiken fusioniert haben. Jetzt gilt es wieder zurückzublicken in den Kern des Bossa Nova, um noch mehr von seinem Wesen zu begreifen. Um noch sensibler und feinfühliger die Spielarten dieser Musik zum klingen zu bringen. Vielleicht ist es uns auch möglich ein Stück Modernität bzw. Zeitgeist in den Bossa einzubringen…
Ich glaube, wir haben in den letzten 3 Jahren alles richtig gemacht. Wir sind ein gutes Stück nach vorne gekommen. Noch sind wir keine feste Größe des Bossa Nova. Ob wir zu einer werden, wird die Zukunft
zeigen. Ich werde daran arbeiten, dass es dazu kommt.





