liza da costa*
Bossa Nova. Die Wurzeln des Bossa Nova liegen in Brasilien. 50 Jahre später ist Bossa Nova ein Lebensgefühl, der sich weltweit verbreitet hat. In unserem Fall, lassen wir unsere musikalischen Wurzeln, aus Europa (Deutschland und Portugal) mit einfliessen.
Uns fällt das Komponieren leicht, weil wir gut miteinander harmonieren - und manchmal - auch nicht miteinander harmonieren. Diese Entwicklung war uns nur möglich, weil wir seit drei Jahren regelmässig auf Tour sind. Gemeinsam haben wir versucht unsere Sprache und Identität der Band in diesem Album festzuhalten.
Vor allen Dingen habe ich alle Songs auf Portugiesisch geschrieben. Das war am Anfang eine grosse Herausforderung, da ich als ‚Migrantin‘ der zweiten Generation in Deutschland portugiesisch nur
durch das Sprechen gelernt habe. Wie sollte ich dann, in Anknüpfung an den grossen Vinicius de Moraes, Poesie auf portugiesisch schreiben? Ich beschloss auf mein Bauchgefühl zu vertrauen und meine Geschichten auf meine eigene Art zu schreiben. Die Texte haben bestimmt sprachliche Unzulänglichkeiten, wie sie nur portugiesische Migranten in Deutschland haben können: Migranten-Creole-Portugiesisch eben.
Unsere Musik hat mir eine musikalische Heimat gegeben. Die grosse Herausforderung: Bossa Nova.






